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Küche optimieren

Zu wenig Platz, nicht mehr schön oder einfach sattgesehen: Manchmal wird es Zeit für etwas Neues. Aber eine komplett neue Küche ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern verursacht auch jede Menge Arbeit. Und vielleicht möchten Sie Ihre Küche ja auch gar nicht tauschen – sondern lediglich ein paar störende Faktoren optimieren?

 

Mit unseren Tipps holen Sie mit wenig Aufwand mehr aus Ihrer Küche heraus oder verleihen Ihrer vorhandenen Küche eine neue Optik.

 

Störfaktor 1: Zu wenig Arbeitsfläche

 

Fehlt Arbeitsfläche, räumen Sie ständig umher, anstatt sich aufs Kochen zu konzentrieren. Fachplaner empfehlen, die Hauptarbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld anzulegen. Sie sollte mindestens 80 cm, besser 120 bis 140 cm breit sein. Doch wie schaffen Sie den nötigen Platz, ohne Geräte wegräumen zu müssen?

 

Spüle kompakter wählen

 

Eine große Spüle nimmt viel Arbeitsfläche. Vor allem, wenn Sie ohnehin kaum von Hand spülen. Der Tausch gegen eine kleinere Spüle – oder eine kleinere Abtropffläche – kann wertvolle Zentimeter bringen. Dabei ist es allerdings oft notwendig, auch die Arbeitsplatte auszutauschen, wenn der Ausschnitt nicht mehr zur Spüle passt. Das lädt also auch gleich zu einer frischen Optik ein, ohne die ganze Küche austauschen zu müssen.

 

Klapp- oder verschiebbare Arbeitsplatten

 

Ein angesetzter Plattenüberstand zum Ein- und Ausklappen bringt bei Bedarf zusätzlichen Platz. Besonders schick sind überlagernde Arbeitsflächen, die an Schienen auf der Kochinsel befestigt werden. Sie lassen Spüle und Herd verschwinden, wenn gerade nicht gekocht wird, und machen die Insel so zu einer edlen Anrichte.

 

Besonders praktisch ist es, Küchenschränke zur Abstellfläche zu machen. Dafür tauschen Sie klassische Schranktüren gegen stabile, nach unten klappbare und gestützte Fronten, die wie bei einem Sekretär-Schrank zur Arbeitsfläche werden.

 

Einbaugeräte statt stehende Geräte

 

Oft genutzte Geräte immer wieder im Schrank zu verstauen, kostet Zeit. Sie permanent auf der Arbeitsplatte zu lagern, kostet wertvollen Platz. Eine Einbau- oder Unterbaulösung holt das Gerät von der Arbeitsplatte – beispielsweise bei Mikrowellen.

 

Kombiniert mit klappbaren Arbeitsflächen im Sekretär-Stil ermöglichen sie zudem eine Kombination aus Platzsparen und praktischer Handhabung. So verschwindet die Siebträger-Kaffeemaschine beispielsweise im eigenen Schrankfach und die einfach herunterklappbare Schranktür wird zur Arbeitsfläche zum Tampern, Milchaufschäumen und Servieren.

 

Spüle oder Kochfeld in die Ecke verschieben

 

Bei Eckküchen ist die Arbeitsplatte in der Ecke oft toter Raum. Anders sieht es mit der Spüle oder dem Kochfeld aus: Beides lässt sich auch in der Ecke gut bedienen. Dadurch verschafft dieser Trick vor allem in kleinen Küchen mehr Arbeitsfläche.

 

Störfaktor 2: Zu wenig oder unpraktischer Stauraum

 

Oft ist nicht der Stauraum selbst das Problem, sondern dessen Nutzbarkeit. Was in tiefen Schränken verschwindet, bleibt meist auch dort. Was in hohen Schränken im oberen Fach lagert, ist nur mit Hocker erreichbar. Deswegen ist es wichtig, vorhandenen Stauraum optimal auszunutzen.

 

Schubladen bzw. Innenauszüge nachrüsten

 

Aus klassischen Unterschränken werden durch Innenauszüge praktischer: Die Tür bleibt, innen entstehen ausziehbare Ebenen. Das sorgt für Übersicht und Sie erreichen auch den hinteren Bereich bequem.

 

Achten Sie bei der Auswahl auf:

 

  • Vollauszug (bessere Zugänglichkeit)
  • Traglast (Töpfe & Vorräte sind schwer)
  • Softclose / Selbsteinzug (Komfort & Wertigkeit)

 

Hochschränke nachrüsten

 

Ein zusätzlicher (schmaler) Hochschrank bringt neuen Stauraum in die Höhe. Besonders praktisch sind Apothekerschränke, da sie nur wenig Grundfläche benötigen, aber durch den Vollauszug immer eine gute Übersicht bieten. Sie sind optimal für Vorräte.

 

Oberschränke bis zur Decke

 

Wenn oben noch „Luft“ ist, können Aufsatzlösungen oder höhere Fronten die Küche ordentlicher wirken lassen. Nutzen Sie die obersten Fächer für selten genutzte Dinge (Saison, große Schüsseln, Fondue etc.). Bonus: Der Raum wirkt aufgeräumter und höher, weil keine Staubkante entsteht.

 

Störfaktor 3: Die Optik

 

Oft fühlt sich die Küche „alt“ an, obwohl die Substanz gut ist. Dann lohnt ein optisches Upgrade mit hoher Wirkung – ganz ohne neue Korpusse.

 

Fronten aufbereiten: folieren oder lackieren

 

Fronten zu erneuern ist eine der schnellsten Möglichkeiten, den Look zu verändern. Modische Folien ermöglichen auch mit geringen Kosten eine große Veränderung. Alternativ können Sie die Fronten auch lackieren lassen.

 

Arbeitsplatte ersetzen

 

Eine neue Arbeitsplatte verändert den Gesamteindruck sofort. Kombiniert mit praktischen Klapp- oder Schiebelösungen schaffen Sie mit der neuen Arbeitsplatte zugleich mehr Arbeitsfläche.

 

Fliesenspiegel ersetzen

 

Oftmals sind es gerade die Fliesen hinter der Arbeitsfläche, die eine veraltete Optik verursachen. Mit Rückwandpaneelen schaffen Sie auch ohne Fliesen eine moderne, neue Optik. Je nach Ausführung können die Rückwände auch einfach auf die vorhandenen Fliesen aufgebracht werden – besonders einfach und günstig.

 

Besonders edel wirken Nanofurniere aus Stein. Dabei handelt es sich um hauchdünne Furniere aus echtem Stein, die auf den Wunsch-Untergrund geklebt werden.

 

Softclose-Beschläge nachrüsten

 

Klappernde Schubladen und Türen wirken sofort billig, auch wenn die Küche hochwertig ist. Softclose-Beschläge und Selbsteinzüge lassen sich in fast allen Fällen nachrüsten. Dieser kleine Unterschied wird im Alltag riesig: leiser, wertiger, angenehmer.

 

Lichtkonzept überarbeiten

 

Licht ist gerade in kleinen Küchen ein echter Hebel: Unterbauleuchten sorgen dafür, dass die Arbeitsfläche gleichmäßiger ausgeleuchtet wird und weniger Schatten entstehen. Das verbessert Funktion und Atmosphäre. Planen Sie Licht in drei Zonen: Deckenlicht, Unterbaulicht an den Arbeitsflächen und Akzentlicht.

 

Störfaktor 4: Unpraktische Aufteilung

 

Unabhängig von der Größe der Küche kommt es auf den Arbeitsflow an: kurze Wege, logische Reihenfolge, passende Zonen und wenig Hindernisse.

 

Türanschläge ändern

 

Wenn sich Türen gegen Laufwege öffnen oder Schubladen blockieren, kostet das täglich Nerven. Ein geänderter Türanschlag kann mit wenig Aufwand den Ablauf enorm verbessern – oftmals sogar beim Kühlschrank.

 

Kochinsel oder Halbinsel

 

In quadratischen Küchen können die einzelnen Arbeitsbereiche weit auseinander liegen. Eine Kochinsel oder Halbinsel kann die Wege verkürzen, sodass Sie wortwörtlich im Handumdrehen zwischen zwei Arbeitsschritten wechseln können.

 

Das bietet sich auch in mittelgroßen Küchen ab ca. 15 qm Größe an. Damit alles optimal funktioniert, sollte der Abstand zwischen Küchenzeile und Kücheninsel mindestens 1,2 m betragen.

 

In Zonen planen

 

Planen Sie den Aufbau und vor allem den Inhalt Ihrer Küche in Arbeitsschritten: Alles, was mit dem Abwasch zu tun hat, an einem Ort – insbesondere Spüle, Spülmaschine und Abfall. Nach diesem Prinzip können Sie auch eine Kaffee-Ecke (Kaffeemaschine, Aufschäumer, Löffel, Tassen), eine Vorbereitungsecke (Messer, Bretter, Schüsseln) und eine Kochzone (Töpfe, Pfannen, Kochbesteck, Gewürze) einrichten.

 

Fazit: Investieren Sie dort, wo es täglich wirkt

 

Durch gezielte Maßnahmen erzielen Sie spürbare Unterschiede, die Ihnen den Alltag in der Küche angenehmer und schöner gestalten. Orientieren Sie sich dabei immer an dem, was Sie gerade stört – und setzen Sie genau dort an.

 

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