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Immobilienversicherungen

Die jüngsten Überflutungen in Niedersachsen mit ihren Elementarschäden an vielen Immobilien haben es wieder gezeigt. Wer seine Immobilie nicht richtig versichert, kann finanziellen Schiffbruch erleiden, wenn der Staat nicht großzügig mit Finanzhilfen einspringt. Doch das Risiko beginnt schon in der Bauphase. 

Versicherungen in der Bauphase

  • Bauherrenhaftpflicht: In der Bauphase kann schnell was auf einer Baustelle passieren. Bauherren haften dann für nicht sachgemäße Absicherungen, wenn Personen z. B. bei Unfällen zu Schaden kommen oder Sachen beschädigt werden. Hier hilft die Bauherrenhaftpflicht.
  • Bauhelfer-Unfallversicherung: Diese spezielle Versicherung ist sinnvoll, wenn z. B. viele Freunde und Familienmitglieder auf der Baustelle im Rahmen von Eigenleistungen helfen. Bei Nichtfachleuten ist das Unfallrisiko höher als bei Profis.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Für die meisten sind jedoch Versicherungen für Bestandsimmobilien relevant. Hierzu gehört auch eine gute Haftpflichtversicherung für Eigentümer, die nach dem Gesetz eine Verkehrssicherungspflicht haben. Sie stehen dafür gerade, dass auf dem eigenen Grundstück und im Gebäude keine Gefahren für Mieter und Dritte ausgehen. Fallen z. B. Ziegel vom Dach, können Personenschäden mit horrenden finanziellen Folgen entstehen.

Wohngebäudeversicherung

Ander als bei der KFZ-Haftpflichtversicherung ist eine Wohngebäudeversicherung in Deutschland keine Pflicht. Nach Angaben der deutschen Versicherungsbranche sparen daran noch immer rund 15 Prozent der Immobilieneigentümer. Knapp 80 Prozent haben keine Elementarschadenversicherung. Das kann fatal enden.

Die klassische verbundene Wohngebäudeversicherung beinhaltet drei Einzelversicherungen. Diese decken die häufigsten Schadenursachen ab: Sturm und Hagel, Feuer durch Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion, Leitungswasser – nicht allerdings Elementarschäden.

Versicherung gegen Elementarschäden

Es muss nicht einmal ein Jahrhundertsturm oder ein Rekordhochwasser sein. Auch heftiger Regen oder Schneefall kann Keller unter Wasser setzen und Dächer zum Einsturz bringen. Die Folgekosten gehen in der Regel in die Tausende. Die Elementarschadenversicherung deckt dann Schäden ab, die durch Überschwemmungen in Folge von Hochwasser und Starkregen, Schneedruck, Lawinen oder Erdbeben ausgelöst werden. 

Schauen Sie genau auf die Zusatzleistungen!

Neben dem reinen Ersatz von beschädigten Gebäudeteilen können weitere Kosten entstehen. Während sich die Tarife bei den klassischen Grundleistungen kaum voneinander unterscheiden, gibt es bei der Deckung von Folgeschäden eine breite Streuung. Einige Versicherer erbringen zwar z.B. hohe Leistungen bei Sachverständigenkosten oder Hotelunterbringung nach einem Totalschaden, ersetzen aber für Aufräum- und Abbruchkosten zu wenig oder gar nichts.

Unterversicherung kann teuer werden

Selbst Immobilienbesitzer mit Policen sind in vielen Fällen nicht ausreichend geschützt. Viele Eigentümer sind unterversichert. Denn der Wert ihrer Häuser ist mit den Jahren durch An- und Ausbauten sowie Modernisierungen gestiegen. Meist wurde jedoch vergessen, die Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung entsprechend anzupassen. Im Schadensfall, auch bei kleineren Schäden, leistet der Versicherer dann in der Regel nur anteilig.

VI-Hausverwaltung

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