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Immobilienmarkt aktuell

Die Bau- und Immobilienwirtschaft ist eine der Branchen, die durch die aktuelle Wirtschaftskrise in Deutschland besonders stark betroffen ist. Steigende Zinsen und Materialpreise sowie eine wachsende Unsicherheit der Verbraucher lähmen die Bautätigkeit und die Immobilientransaktionen. Doch für potenzielle Käufer/innen mit guter Kapitalausstattung gibt es auch gute Nachrichten. Die Immobilienpreise sinken.

Immobilienpreise

Nach einer aktuellen Studie des Verbandes der Deutschen Pfandbriefbanken (VDP) sind die Immobilienpreise im vierten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,2 Prozent gesunken. Der Rückgang betrifft alle Immobiliensegmente, wohingegen die Preise in den Städten weniger stark gesunken sind. So liegt der Preisrückgang bei Immobilien in allen deutschen Städten bei 6,1 Prozent und in den sieben größten deutschen Metropolen bei 5,1 Prozent. 

Deutlich stärker war der Preisrückgang jedoch bei Gewerbeimmobilien. Er lag im vierten Quartal 2023 bei minus 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und bei 4,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Maßgeblich zur negativen Entwicklung beigetragen haben dabei die Büroimmobilien (-13,3 Prozent). Hier greift die allmähliche Strukturverschiebung im modernen Arbeitsalltag (New Work). Je stärker sich Homeoffice etabliert, desto weniger Flächen werden im Laufe der Zeit von Unternehmen benötigt.

Mietpreise

Wenn immer weniger gebaut wird und gleichzeitig der Zuzug nach Deutschland zunimmt, steigen zwangsläufig die Mieten auf dem Wohnungsmarkt. So ist es nicht verwunderlich, wenn der VDP berichtet, dass die Mieten bei Neuverträgen vor allem in Mehrfamilienhäusern im vierten Quartal 2023 um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen sind. Auch hier belegen die großen deutschen Metropolen wieder Spitzenplätze.

Energetische Sanierung

Durch die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes und noch umzusetzende EU-Maßnahmen rückt die Energieeffizienz von Immobilien als Wertfaktor immer mehr in den Fokus. Wie das Portal Immowelt herausgefunden hat, lagen die Preisabschläge bei schlecht sanierten Immobilien im dritten Quartal bei 28,7 Prozent. Eine energetische Sanierung und Investitionen in eine gute Ausstattung lohnen sich auch, um höhere Mieten zu verlangen. Manchmal reichen aber auch schon kleine optische Verschönerungen.

VI-Hausverwaltung

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